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Wir setzen Standards für Superblocks

Standards für Kiezblocks: Deine Meinung ist gefragt!

Am Montag, den 12. Januar, startet die öffentliche Kommentierungsphase für die zweite Ausgabe der „Empfehlungen für Superblocks“ (ESu). Monatelang haben Changing Cities Expert*innen sich über die ESu gebeugt, um alle relevanten Aspekte und Perspektiven bei der Entwicklung von Superblocks in unserem Leitfaden zu bündeln.

Die „Empfehlungen für Superblocks“ brauchen Deinen Kommentar!

Nun ist Zeit für Feedback: Sechs Wochen lang laden wir alle Interessierten ein, sich mit Kommentaren und Verbesserungsvorschläge zu beteiligen. Am 27. Januar stellen wir die neue ESu in zwei Online-Veranstaltungen vor.

Direkt Kommentieren: Unter https://esu.changing-cities.org haben wir eine öffentliche Kommentierungsplattform eingerichtet. Jeder Absatz der neuen ESu kann ergänzt, verbessert oder korrigiert werden. Die Fachgruppe wird jeden Kommentar sichten und nach fachlicher Abwägung entweder einarbeiten oder begründet ablehnen.

Wie Dein Kommentar im weiteren Entwurf berücksichtigt wurde, kannst Du im Anschluss in einer Tabelle mit unseren Stellungnahmen einsehen.

Zur Live-Präsentation der neuen ESu kommen: Am Dienstag, den 27. Januar, präsentieren wir in gleich zwei Online-Veranstaltungen die neuen Empfehlungen, beantworten Fragen und laden zum Kommentieren ein. Wähle die Uhrzeit, die Dir besser passt:

Lunchtime Lecture am 27. Januar um 13 Uhr: anmelden

Abendveranstaltung am 27. Januar um 19 Uhr: anmelden

Vorgeschichte 

Im Februar 2023 veröffentlichten Aktive von Changing Cities die erste 14-seitige Version der ESu. „Bei der Umsetzung [von Kiezblocks] zeigen sich starke Beharrungskräfte der autozentrierten Verkehrsplanung. Die Idee des Kiezblocks droht zu einer leeren Worthülse zu werden”, erklärten die Autor*innen. Mit der Idee der drei Standards – von der einfachen Begrenzung des Durchgangsverkehrs bis hin zu einem klimaresilienten Wohnviertel – sollte Kommunen und Praktiker*innen ein Werkzeug an die Hand gegeben werden, das ihnen eine beschleunigte Umsetzung ermöglichen würde.

Kollaborativer Prozess 

Normalerweise werden solche Regelwerke von der FGSV, der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, verfasst und erhalten dann bundesweite Relevanz. In der FGSV entwickeln vorwiegend Ingenieur*innen in Abstimmung mit Ministerien die Standards für die Verkehrsplanung in Deutschland. Eine Beteiligung der Zivilgesellschaft findet kaum statt. Als Ergänzung bildete sich deswegen bei Changing Cities die Gruppe FGSM, die „Fachgruppe Standards für die Mobilitätswende“, deren Mitglieder aus ingenieur-, sozial- und naturwissenschaftlichen, gestalterischen und weiteren Fachrichtungen ihre Expertise zusammentragen – kurz: Hier werden vielfältige Perspektiven berücksichtigt, damit die Mobilität und die Städte der Zukunft sicherer, klimaneutral und gerechter werden.

Die ESu wurde in den vergangenen Jahren vielerorts beachtet und wertgeschätzt. Sie ist eine wichtige Referenz und Argumentationshilfe für Praktiker*innen. Die vorliegende Version soll im Sommer 2026 veröffentlicht werden – aber erst, wenn wir Deine Meinung dazu gehört und eingearbeitet haben!

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